Wie virtuell ist Wasser?
Wasser ist besonders in Staaten mit hohem Lebensstandard fast ausschliesslich virtuell. Wer eine Tasse Kaffee trinkt, verbraucht dabei - ohne dass er es sieht - 140 Liter Wasser. Sie stecken in den Kaffeebohnen. So viel Wasser braucht es nämlich für die Herstellung einer Portion der braunen Bohnen. Virtuelles Wasser nennen Wissenschaftler jenen Teil der immer knapper werdenden Ressource, der für die Produktion der alltäglichen Waren verwendet wird und der dem fertigen Produkt nicht anzusehen ist. Dieser unsichtbare Anteil ist besonders in der Schweiz riesig. Man konsumiert ihn in Form von Mikrochips (32 Liter pro Stück), Hühnereier (225 Liter je Ei) oder Rindfleisch (7500 Liter für zwei Steaks). Der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch an Leitungswasser beträgt in der Schweiz 160 Liter, der Verbrauch an virtuellem Wasser 4600 Liter. Damit sind fast 97 Prozent des täglichen Verbrauchs virtuell. Trägt man ein Baumwoll-T-Shirt, isst ein Rindsentrecôte, fährt ein Auto, hat man 310'000 Liter verbraucht. Chinesen sind mit 1900 Litern pro Tag noch extrem sparsam mit virtuellem Wasser - wie Teetrinker und Reisesser allgemein, denn für die Herstellung dieser Produkte ist vergleichsweise wenig Wasser nötig.

aus "Die Frage" im Tagesanzeiger vom 27.09.2007 (rc)
 
Wie Eis schmilzt
Mit einem Computertrickfilm in Superzeitlupe decken schwedische Forscher auf, was beim Schmelzen von Eis passiert.
Am Anfang steht eine geordnete Struktur. Die Wassermoleküle bilden sechseckige Eiskristalle. Dann heizt ein kurzer Laserpuls das Eis auf. Diese Energie bringt zuerst die Sauerstoff-Wasserstoff-Bindung zum Schwingen. Doch schon nach einer Pikosekunde, dem Millionstel Teil einer Millionstelsekunde, hat sich der Grossteil dieser Vibrationsenergie in Rotationsenergie umgewandelt. "Die Moleküle beginnen, sich aus ihren Positionen im Kristall herauszudrehen", so die Forscher. Nach drei bis sechs Pikosekunden nehmen die Rotationen ab, und die Moleküle werden frei beweglich, die Kristallstruktur bricht zusammen.
Dieser Vorgang finde zunächst lokal an einzelnen Stellen des Kristalls statt und breite sich von dort nach und nach weiter aus. An anderen Stellen kann das Eis noch eine Weile als Kristall bestehen bleiben.

Quelle: Tagesanzeiger vom 10. Januar 2008
(http://folding.bmc.uu.se)
 
Die Wasserkorporation Abtwil-St. Josefen baut für Sie (Juni 2006)
Die Überlauf- und Entleerungsleitung des Reservoirs St. Josefen ist bereits 50 Jahre alt und weist einen zu geringen Querschnitt für die Entleerung des Reservoirs auf. Die Leitung weist zudem diverse Senkungen auf, die zu Einstauungen führen und dadurch keinen gleichmässigen und leistungsstarken Abfluss gewährleistet.

Auf Grund dieser Situation wird die Wasserkorporation die Leitung vom Reservoir auf einer Länge von 30 m zum bestehenden Schlammsammler wieder ersetzen. Die Bauarbeiten wurden diese Woche aufgenommen.
Verwaltungsrat, Juni 2006
 
 
Kalkrückstände im Trinkwasser (Mai 2006)

In letzter Zeit haben wir Sie verschiedentlich darüber informiert, dass unsere Trinkwasserversorgung in den vergangenen Wintermonaten infolge der eingeschränkten eigenen Quellwasserproduktion grösstenteils mit weichem Bodenseewasser sichergestellt wurde.

Bei der Versorgung mit wesentlich kalkhaltigerem eigenem Quellwasser hat sich über die Jahre Kalk in den Leitungen abgesetzt. Dieser löste sich in der Folge durch die Zuführung des weichen Bodenseewassers teilweise auf. Die Auflösung von Kalk wurde und wird zusätzlich gefördert, wenn während einer gewissen Zeit keine oder nur sehr geringe Wassermengen bezogen werden

Wir bitten Sie um Kenntnisnahme, dass die durch die pulverförmigen Kalkrückstände hervorgerufenen sichtbaren Verfärbungen unbedenklich und nicht gesundheitsgefährdend sind.

Verwaltungsrat der Wasserkorporation Abtwil-St. Josefen
02. Mai 2006

 
 
 
Keine Vogelgrippeviren im Trinkwasser aus dem Bodensee (März 2006)

Nahezu 100% des St. Galler Trinkwassers und teilweise jenes der RWSG-Gemeinden (Regionale Wasserversorgung St. Gallen AG), so auch der Wasserversorgung Abtwil-
St. Josefen, stammt aus dem Bodensee. Das Seewasser wird in Seewasserwerken in mehrstufigen Prozessen zu Trinkwasser aufbereitet:

• Mit Flockungsmitteln können kleine Feststoffpartikel, an denen
   Parasiten, Bakterien und Viren haften, entfernt werden

• Verschiedene Filtersysteme halten Trübstoffe und Mikroorganismen zurück

• Die Behandlung mit Ozon hat eine hochwirksame Desinfektionswirkung
  und tötet Bakterien und Viren ab

• Chlordioxid als Netzschutz verhindert die Vermehrung von Mikroorganismen im Leitungsnetz

Der Influenza-Virus ist nach bisherigen Erkenntnissen ausserhalb von Warmblüter-organismen (Vögel, Zuchtgeflügel) nur kurzzeitig überlebensfähig. Gelangen Kot oder andere Stoffe von Wildtieren, die mit Grippeviren infiziert sind, ins Wasser, ist eine Vermehrung der in hoher Verdünnung vorhandenen Viren kaum möglich.

Die Vogelgrippe ist als Tierseuche in der Form der sogenannten Hühnerpest schon seit vielen Jahren bekannt. Weltweit wurden im Vergleich zu anderen grippalen Erkrankungen nur sehr wenige Menschen mit dem gefährlichen Virustyp angesteckt.

Das Auslösen einer Erkrankung beim Menschen benötigt intensiven Kontakt mit hohen Dosen des hochaktiven Virentyps H5N1 und die Aufnahme durch die Atmungsorgane. Trinken ist gefahrlos.

Eine gute Hygiene in der Küche bei der Zubereitung von Nahrung, besonders Geflügelprodukten, das durchdringende Erhitzen und das Reinigen der Hände vor dem Verzehr von Lebensmitteln schützt nicht nur vor Vogelgrippe, sondern vor zahlreichen anderen durch Mikroorganismen verursachten Erkrankungen.

Umfassendere Informationen sind auf der Website des Bundesamtes für Gesundheitswesen (BAG), www.bag.admin.ch/infekt/vogelgrippe/d erhältlich.

RWSG-Mitteilung vom 1. März 2006
 
nach oben
 
 

Gute Gründe, regelmässig reichlich Wasser zu trinken

Trinkwasser ist ein exzellenter Durstlöscher. Es ist qualitativ super, erfrischt ungemein, und ist zugleich gesund. Und erst noch unschlagbar im Preis.

Lesen sie mehr: Gute Gründe....››››› (pdf download)


Frühlingsanfang
Der Frühlingsbeginn, also der Anfang der Jahreszeit Frühling, kann entweder astronomisch oder phänologisch (nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen) bestimmt werden. Der meteorologische Frühlingsanfang auf der Nordhalbkugel der Erde ist bedingt durch die Vereinfachung der Messdaten am 1. März. Astronomisch wird er durch die Tag- und Nachtgleiche (Sonne steht senkrecht über dem Äquator) festgelegt. Dieser Zeitpunkt variiert und fällt, abhängig unter anderem vom Abstand zum letzten Schaltjahr, auf der Nordhalbkugel auf den 20. oder 21. selten auch auf den 19. März. Der phänologische Frühlingsbeginn wechselt nicht nur je nach der geografischen Länge und Breite, sondern auch nach der Höhe, nach den grossen Klimagebieten und auch je nach kleinräumigen Klimaverhältnissen. Der Vollfrühling beginnt in Europa im Südwesten Portugals Ende Februar, zieht weiter nach Nordosten und erreicht Ende Mai Finnland. Er benötigt etwa 90 Tage für die Strecke von etwa 3600 Kilometer, zieht also mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 40 Kilometer pro Tag durch Europa.
für Sie gelesen aus dem Wetter-Allerlei
im Tagesanzeiger vom 3. März 2009
 
Orkan
Als Orkan werden Winde mit Geschwindigkeiten von mindestens 32,7 m/s (117,7 km/h = 64 Knoten) bezeichnet. Auf der Beaufort-Skala werden sie mit der Stärke 12 klassifiziert.
Orkane können massive Verwüstungen anrichten und bilden auf See eine ständige Gefahr für den Schiffsverkehr. Orkane sind auf dem Meer im Allgemeinen häufiger als über dem Festland.
In Mitteleuropa sind sie an besonders kräftige Tiefdruckgebiete gebunden und entstehen vor allem im Herbst und im Winter. In dieser Zeit sind die Temperatur-unterschiede zwischen der Polarregion und dem Süden besonders gross. Wenn diese Luftmassen aufeinandertreffen, entstehen sehr starke Stürme. Da sich in den letzten Jahren die Luftdruckwerte geändert haben, ziehen die Stürme auf einer nördlicheren Bahn als noch in der Vergangenheit über Europa. Auf dem Festland sind ausser auf exponierten Berggipfeln, Inseln und Küstengebieten mittlere Winde mit Orkanstärke wegen der erhöhten Bodenreibung sehr selten. Meist werden dort solche hohen Windgeschwindigkeiten nur in Orkanböen erreicht.

für Sie gelesen im Tagesanzeiger vom 10.Februar 2009 "Wetter-Allerlei"
 
 
 
 
 
 
nach oben
 
 

 

 
Gute Gründe, regelmässig reichlich Wasser zu trinken ››››weiter